Akkus von verbrauchten Vapes nutzen

Vapes (E-Zigaretten zur einmaligen Nutzung, auch unter dem Markennamen Elf Bar bekannt) sind ein recht großes Umweltübel, werden aber reichlich verkauft. Die Teile sind Sondermüll, da sie einen Li-Ionen-Akku enthalten, landen aber sicher im Hausmüll. In diesem Projekt sollen Infos rund um die Nutzung der alten Akkus und Projekte mit den Akkus vorgestellt werden.
Achtung! Da die Akkus nicht zur Wiederverwendung vorgesehen sind, fehlen hier sämtliche Schutzmaßnahmen. Auch ist die Qualität der Akkus unbekannt. Es ist also sehr vorsichtig mit den Akkus, vor allem beim Laden, umzugehen. In einem Video von Heise bei Youtube gibt es dazu weitere Informationen:
https://www.youtu.be/oiAYaS5qAqm

Quelle: Heise-Artikel „Powerbank aus Einweg-Vapes | c’t 3003“ vom 11.08.2023
Vapes-4_Video.pdf (562,8 KB)

Updates:
2024-02-13
Youtube-Link korrigiert und Heise Artikel angefügt

Infosammlung zu Vapes und Akkus

  • Hier ein Artikel aus der Make 6/2023 in dem einige Informationen über verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Akkus aus Vapes beschrieben sind. Außerdem wird die Nachrüstung mit Schutzschaltungen beschrieben:
    Vapes-1.pdf (425,1 KB)

  • Im Artikel Upcycling: „Litium-Ionen-Akkus …“ ebenfalls vom Heise-Verlag geht es zwar um Akkupacks aus Laptops oder E-Bikes, aber die beschriebenen Methoden zur Kategorisierung, Entsorgung usw. sind sehr interessant und auch bei den Vapes-Akkus nutzbar:
    Vapes-2a.pdf (997,5 KB)

  • Ebenfalls bei Heise gibt es den Artikel „Kapazitätsmessgerät für Powerbanks und Akkuzellen“, hier ist neben Infos zur Kapazitätsermittlung auch der Bau eines entsprechenden Messgerätes beschrieben:
    Vapes-3.pdf (3,4 MB)

Alle beigefügten Dokumente sind aus meinem privaten Heise-Abbo, also bitte nicht weiter veröffentlichen.

E-Flugblatt mit dem Raspberry Pico
Der Raspberry Pico 2040W kann als E-Flugblatt genutzt werden. Der Artikel bei Heise titelt quotenwirksam mit „… Hacking …“. Ich habe es bisher nicht geschafft, für ein Feedback ein Formular einzubauen. Der Controller stürzt dann immer recht schnell ab. Ohne Formular funktioniert alles wie beschrieben. Am Ende des Artikels ist beschrieben, wie das Flugblatt direkt mit Akkus betrieben werden kann. Der Nachbau mit 18650 Akkus hat funktioniert. Der Test mit den Akkus aus den Vapes steht noch aus.
Hier der Artikel vom Heise-Verlag:
#Pico-Flugblatt.pdf (2,3 MB)

Ein zweiter Artikel beschreibt ähnliches, aber dann mit dem potenteren Raspberry Pi Zero W. Hiermit ist sicher eher Hacking möglich. Auch hier ist der Einsatz mit Akkus beschrieben:
#Raspi-Flugblatt.pdf (692,9 KB)

Auch diese Dokumente sind aus meinem privaten Heise-Abbo.

Informationen zu meinen Flugblättern

  • Ein Bild vom Dateisystem auf dem Pico, nur die Dateien index.html und die main.py sind zu bearbeiten. Der Pico legt nach dem Start in der root noch eine Log.txt an, diese kann auch über WLAN eingesehen werden.

  • In meiner Index.html darf natürlich der Zeigefinger nicht fehlen:
    index.html (5,4 KB)

  • Hier noch die unspektakuläre main.py:
    main.py (1,4 KB)

  • Da in der Log-Datei immer das Favicon angemeckert wurde, hab ich unter htdocs ein Favicon und das Logo gespeichert:
    favicon

Aber das war dann auch alles.
Neben meinen beiden Flugblättern hätte ich noch etwas Hardware zum Testen in meinem HomeLab.

So sieht es beim Anmeldeversuch auf dem Smartphone aus:

Und wenn der Hotspot genutzt wird wie er ist, kann man sich noch die log.txt ansehen:

So sieht die Log-Datei im Dateisystem aus:
log.txt (9,5 KB)

Mehr geht an dem Hotspot zurzeit nicht.

Datenschutz
Spannendes Thema an der Stelle, wenn es sauber erledigt werden soll.
Der Server auf dem Pico vergibt eine V4 und eine V6 IP-Adresse, diese tauchen, außer am Smartphone selbst, nicht weiter auf. Damit wird aus meiner Sicht anonymisiert gearbeitet und der Vorgang unterliegt nicht dem Datenschutz.
Hier der Screenshot vom Netzwerk, nachdem ich mich mit dem Hotspot „OWS-Info“ verbunden habe:

An der Console in Thonny ist nur die IP-Adresse des DNS-Servers zu finden: