Umrüstung Lasersaur auf Linearführung

In seiner ursprünglichen Form fahren Traverse und Nozzle auf den Nuten der Aluprofile. Bei uns führte das öfter zu Ungenauigkeiten und Wartungsproblemen. Mit der Umrüstung auf Linearführungen wollten wir auf eine Wartungsfreiere und zuverlässigere Methode umstellen. Der Umbau soll hier dokumentiert werden.

Anforderungen

  • Möglichst wenig Änderungen an den angrenzenden Bauteilen
  • keine oder nur sehr wenig Veränderungen an der Postionierung der Spiegel

Notwendige Bauteile

Vorbereitung

Zusägen der Linearführungen

Wir haben uns bewusst für ein Set aus zwei 1500mm langen HSR15 Schienen mit je zwei Schlitten entschieden. Das war die günstigste Alternative die wir am besten für unseren Zweck anpassen konnten. Eine Schiene haben wir auf die nötige Länge der x-Achse zugesägt (die Länge sollte in etwa zu den montierten Endstops passen). Die zweite Schiene wurde zu zwei in etwa 650 mm langen Teilen gesägt um die Traverse in y-Richtung bewegen zu können.

Druck der Aufhängungsteile

Die Teile sind aus PETG gedruckt und zur Verbesserung der Stabilität mit mehr Wandstärke und 50% Infill. Von PLA ist dringend abzuraten. Heute würden wir wahrscheinlich PETG V0 (feuerfest) von Prusa nutzen.
Die Maße der einzelnen Teile sind auf unsere Geometrie zugeschnitten, ggf. muss man hier also Anpassungen vornehmen.

Montage

(Setz voraus, dass die Rollenführung demontiert wurde)

  1. Die zugesägten Linearführungen mit jeweils einem Schlitten wie auf den Bilder zu sehen an den Nuten der Aluprofile festschrauben. Wir haben hier alle 2-3 Löcher eine Schraube gesetzt.



An der Traverse wird an der Untersten Nut befestigt. An den Seiten jeweils an der inneren Nut.
3. Die 3D-Druck-Teile wie auf den Fotos auf den Schlitten befestigen und dann die Traverse an den 3D-Druck-Teilen besfestigen


Je nach Positionierung des ersten Spiegels kann ein teil des linken Lagers dem Laserstrahl im Weg sein. Dann muss entweder Spiegel oder 3D-Druck angepasst werden.
5. NozzleSchlitten auf Traversenschlitten befestigen. Hier wurde ein simpler Flachverbinder mit den nötigen Zusatzlöcher ausgestattet und festgeschraubt. Die restlichen Aluprofile sind original geblieben.


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