Der Lasercutter hat jetzt einen neuen Controller und bedarf daher anderer Software. Hier soll gesammelt werden, wie mit Meerk40t gearbeitet werden kann und was im Vergleich mit der alten Lasersaur-Software zu beachten ist.
Offene Punkte
Prüfen, ob VNC-Server von https auf http umleiten kann
Hintergrund: Browser nehmen heutzutage https an, wenn man einfach die IP eintippt, dann wählt der Browser https als Protokoll
SMB-Zugriff von Windows aus dokumentieren
Neuere Versionen von Windows erlauben keinen SMB-Login ohne Credentials mehr (siehe hier). Statt die Windows-Sicherheitseinstellungen zu verändern, muss man dann einfach Folgendes für den Login verwenden:
Technisches Detail: Die Zuordnung von Operationen zu den SVG-Pfaden sieht man am Besten in den SVGs selbst. Jede Operation (Cut/Engrave) wird mit in der SVG-Datei abgelegt. Dort kann dann auch Leistung (ppi) und Geschwindigkeit (mm/s) direkt abgelesen werden.
Die nachstehenden Pfade tragen eine Id und diese wird in den Operationen referenziert.
Auf dem Server hat man keinen Zugriff auf die lokalen Dateien des Computers. Um die Dateien auf dem Programm im Server zu öffnen müssen sie zuerst dort hochgeladen werden.
→ Daraufhin nutzen wir das lokale Laser-Programm, statt über den Server.
Die Farben der SVG-Datei werden erkannt und voneinander getrennt. Rot und Blau haben Voreinstellungen (Rot=Cut; Blau=Engrave). Restliche Farben kriegen default Einstellungen. Text, welcher nicht in Pfäde umgewandelt wurde werden als Raster interpretiert. Vorprogrammierung durch Text funktioniert nicht wie auf dem Lasersauer.
Die Simulation zeigt nicht die Geschwindigkeit und Leistung live.
Gefüllte Formen und Text werden automatisch dem Standardraster eingefügt und in Graustufen gelasert. Umrandungen, die irgendeine Farbe haben, werden als Pfad gelasert.
Formen, die mit purem Grün gefüllt sind, kommen automatisch in die R1 Kategorie.
Beim Standard-Engrave (Blau) hat der Laser punktuell gelasert (wie eine gestrichelte Linie).
Man kann die Reihenfolge der Operationen eigentlich einstellen (Rechstklick auf die Operation → „Burn Sequence“) aber meerk40t ignoriert das auch einfach mal komplett
Bei der Optimierung kann man sich nicht auf „Burn inner first“ verlassen.
Wir hatten auch schon den Fall, dass ein paar Pfade einfach überhaupt nicht gelasert wurden, obwohl sie in der Vorschau zu sehen waren.
Highlight: Eine Datei öffnen, Operationen einstellen und Datei speichern. Anschließend konnte die Datei nicht wieder geladen werden, weil offenbar beim Einlesen eine Puffergröße gesprengt wurde.
Die Schrift-Funktion geht erst, wenn man den Source-Code von Hand patcht.
Beim Lasern von detailierten in meerk40t erstellten Parametertests beschwert sich der Controller, dass die Datei ungültig sei (Fehler am Pult). Löscht man dann einige der Parametertests, sendet er es zwar an den Controller, aber am Ende wird dennoch nicht alles gelasert. Offenbar gibt es da ein Limit an Pfaden oder Operationen, die der Controller verarbeiten kann.
Für den Workflow hat sich Folgendes als praktikabel herausgestellt:
Rechtsklick auf „Elements“ → Alles neu klassifizieren
Rechtsklick auf die Operationen und Operation umwandeln (z.B. von Raster auf Cut)
ungewollte Operationen in Tab „Operations“ deaktivieren (Spalte A)
Aktionen rückgängig machen (STRG-Z) führt gerne dazu, dass einfach alle Pfade keine Farbe mehr haben/unsichtbar werden
Auf Windows gibt es beim Release 0.98.1 einige Regressionen, weshalb empfohlen wird bei Release 0.9.75 zu bleiben. Dieser funktioniert allerdings ebenfalls nicht (getestet mit Version 0.9.7051).