Brainstorming: Neue Formate für die hiesigen Chaostreff Tech Talks

Brainstorming: Neue Formate für die hiesigen Chaostreff Tech Talks

Hallo, Leute,

mir sind heute Ideen für Formate für die hiesigen Chaostreff Tech Talks gekommen. Anstoß dafür war die Frage, wie wir die Talks hoffentlich wieder regelmäßiger veranstalten bzw. am Leben erhalten können. Möglicherweise finden wir geeignete Formate, die weniger Vorbereitungszeit für den Vortragenden bedeuten oder potentiell neue Vortragende und Zuhörer anlocken.

Themen können generell z.B. Wissen, Erfahrungsberichte, Erlebnisse, Neues aus der Computerwelt und Digitalpolitik (oder was einen sonst so in dem Gebiet umtreibt) sein.

Hier nun meine Formatideen zur Diskussion:

1) Klassischer Vortrag

Das bisherige Format. Einer hält einen Vortrag zu einem bestimmten, angekündigten und selbstgewählten Thema.

Vorteile:

  • oft tiefgründig
  • oft abendfüllend

Nachteile:

  • Die Ausarbeitung eines Vortrags kann viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • (Lange) Vorträge sind nicht jedermanns Sache.

2) Impulsvortrag

Einer hält einen maximal 20-minütigen Vortrag zu einem bestimmten, angekündigten und selbstgewählten Thema, und stellt am Ende Fragen zur Diskussion vor.

Vorteile:

  • Der Vortragende kann Fragen stellen, die er gerne diskutiert oder beantwortet hätte.

Nachteile:

  • Man weiß nicht, was kommt und wie sich die Diskussion entwickeln wird.
  • Der Abend ist vielleicht nach einer halben Stunde schon gelaufen – oder erst nach zweien.

Organisation:

  • Ein Moderator (für Rednerliste etc.) könnte bei vielen Zuhörern angebracht sein.

3) „Offene Bühne“

Dieses Format sei angelehnt an der Offenen Bühne von Künstlern eines bestimmten Fachgebiets, z.B. Jonglage.

Beliebig viele halten je einen kurzen Vortrag (z.B. maximal 10 oder 20 Minuten) zu einem im Voraus bestimmten, angekündigten Thema oder Frage. Nach jedem Vortrag oder erst am Ende aller Vorträge bleibt Raum für Diskussionen.

Vorteile:

  • Als Zuhörer bekommt man einen bunten Strauß Antworten zum Thema bzw. zur Frage.
  • Jeder kann Vortragender werden, der etwas zum Thema sagen möchte (dies könnte potentiell neue und spontane Vortragende anlocken).

Nachteile:

  • Die Inhalte der Vorträge überschneiden sich gegebenfalls.

Organisation:

  • Moderator nötig.
  • Die Vortragenden sollten sich ggf. im Voraus anmelden, man kann aber auch spontan auftreten.

4) Blitzvorträge

Beliebig viele halten zu beliebigen, selbstgewählten Themen je einen Vortrag von maximal 5 oder 10 Minuten.

Vorteile:

  • Der Vortragende kommt wahrscheinlich schnell zum Punkt. (Das könnte auch ein gewollter Lerneffekt sein.)
  • Vortragende können auch unfertige Sachen oder Ideen vorstellen.

Nachteile:

  • Der Abend ist gegebenenfalls zu schnell rum (aber man kann sich danach natürlich noch untereinander austauschen).
  • Fehlende Diskussion mit allen Zuhörern.

Organisation:

  • Präsentationsfolien vorher einreichen oder erst gar keine erlauben.

5) Workshop

Einer macht einen Workshop zu einem bestimmten, angekündigten und selbstgewählten Thema.

Vorteile:

  • Die Teilnehmer nehmen echte Erfahrungen mit nach Hause.

Nachteile:

  • Ein Workshop kann viel Zeit in Anspruch nehmen (sowohl Vorbereitung als auch Durchführung).

Diskussion

Was haltet ihr von obigen Ideen? Habt ihr weitere Ideen? Wenn ja, dann bitte weiter fortlaufend nummerieren, also ab 6).

Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion!

toki

Aus gegebenem Anlass: Überarbeitung der Fahrradpumpstation.

Aktuell ist es ein kommerzieller Laderegler mit einer eigenen Elektronik um die Pumpe zu schalten. Die macht in erster Linie Kühlung für den Leistungsschalter und setzt das Limit für die Tiefenentladung runter, damit die Pumpe überhaupt läuft. Über ein Bluetooth Modul kann man Status abfragen.

Bisherige Idee war es einen https://libre.solar/ auf ESP32 Basis umzubauen. Damit haben wir Informationen zu den Ladeströmen und der Nutzung. Die Daten können wir per WLAN und MQTT auf unserem Server speichern. Außerdem brauchen wir eine Buchse, um die Batterie auch ohne Sonne nachzuladen.

Da gäbe es ein paar Teile zur Hardwareentwicklung, Embedded Softwareentwicklung und Server einrichten mit MQTT, Datebank und Dashboard.